Historie
Die Geschichte von SIMPLON
Der Anfang findet vor über 44 Jahren im Fahrradgeschäft von Josef Hämmerle in Hard am Bodensee statt. Zur damaligen Zeit sind die „rostfreien“ Qualitätsfahrräder aus der Schweiz den in Österreich produzierten (Puch, Triumph, RWC...) qualitativ überlegen. Die qualitätsbewussten Vorarlberger Konsumenten kaufen vermehrt Fahrräder in der Schweiz.
Josef Hämmerle fragt sich: Warum sollte man in Österreich nicht auch gute Fahrräder herstellen können?
Die Geburt von SIMPLON
Gesagt - getan. Die Montage von Fahrrädern auf „Schweizer Niveau“ in Hard begann. Ein Name musste gefunden werden.
Naheliegend war es einen Begriff zu wählen der mit Schweizer Qualität verbunden wird. Ein bekannter Alpenpass in der Schweiz wurde als Namensgeber gewählt. Die Radmarke SIMPLON war geboren.
Die Zeit des Wachstums
Zu Anfang werden hochwertige Sporträder montiert. Doch bereits Ende der 70er Jahre boomt das Rennrad. Josef Hämmerle‘s Söhne Kurt und Heinz waren selbst Radrennfahrer, und ihr Knowhow führt zu einer Palette hervorragender Rennräder, mit denen die Marke SIMPLON in ganz Österreich erfolgreich bekannt wird.
Schon damals entscheidet man sich, die Rahmen der SIMPLON Räder selbst zu entwickeln, und dann von Unterlieferanten produzieren zu lassen. Diese Strategie – heute „Outsourcing“ genannt – ermöglicht SIMPLON jederzeit für alle Rahmenbautechnologien offen zu sein und perfekte, kompromisslose Rahmentechnik anbieten zu können.
Das Mountainbike hält Einzug
Die nächste Generation hält Einzug in die Firma und mit ihr das Mountainbike. Andreas Hämmerle, ebenfalls ehemaliger Radrennfahrer mit vorübergehendem Wohnsitz in den USA, bringt sein Wissen und seine Erfahrungen mit den grobstolligen Bikes in die Entwicklung einer zu dieser Zeit umfangreichen SIMPLON Mountainbikepalette ein.
Allerdings werden ganz bewusst Modetrends wie „Elevated Chainstays“, die nur funktionelle Nachteile bringen, nicht mitgemacht – auch wenn SIMPLON dadurch kurzfristig als „nicht trendig“ eingestuft wird. Die Entscheidung ist jedoch richtig. Ein paar Jahre später sind hochgezogene Kettenstreben wieder komplett vom Markt verschwunden.
Neue Konzepte für das Fahrrad
Als einer der ersten Anbieter der Welt stellte SIMPLON bereits im Jahre 1989 mit dem Modell „Safari“ ein echtes Trekkingbike vor. Im Jahre 1993 folgte dann mit dem „Dynamic“ das erste Crossbike - eine neue Fahrradtype die erst sieben Jahre später den breiten Durchbruch erlebte.
Österreichs Beitritt zur EU markiert 1994 SIMPLON’s erste Schritte nach Deutschland und kurze Zeit später auch in die Schweiz.
SIMPLON heute
Noch immer ist SIMPLON ein Familienbetrieb. Die Geschäftsführer sind Andreas Hämmerle, der sich vorwiegend um die Entwicklung kümmert und Christian Hämmerle, dessen Hauptaufgabenbereich die Leitung der Produktion und des Kundendienstes ist.
Derzeit werden ca. 16.000 Fahrräder pro Jahr nach individuellen Kundenwünschen und höchsten Qualitätsanforderungen produziert. Laufende Neuentwicklungen, auch in der fortschrittlichsten Kohlefasertechnologie, festigen das hohe technische Niveau für das SIMPLON in Fachkreisen schon seit langem bekannt ist.
Dass SIMPLON nach individuellen Kundenwünschen montierte Fahrräder das gesamte Jahr über binnen wenigen Tagen an den Händler ausliefert, ist eine logistische Meisterleistung, die von den meisten Mitbewerbern nicht erfüllt werden kann.







