(2010-03-26) Den ersten großen Mountainbike Erfolg des VAUDE-SIMPLON-Teams in der Bike Saison 2010 gelang Andi Strobel mit seinem STOMP. Er gewann mit einem Sieg in La Palma und zwei zweiten Rängen in Lanzarote und Gran Canaria den ersten Rang in der Gesamtwertung dieser Serie.
Hier sein Erlebnisbericht aus La Palma:
„Sommer, Sonne, Strand und Meer … auf das Meer und den Strand haben wir bisher noch verzichten können, aber die Temperaturen und das Wetter hier auf La Palma machen richtig Lust auf den kommenden Bike-Sommer. Seit Dienstag sind Michi Kalivoda und ich hier auf der grünen Insel im Atlantik und genau seit dem ist Traumwetter angesagt. Also war’s nix mit ruhig anfangen und ein wenig akklimatisieren. Kaum waren die Bikes zusammen geschraubt, schon waren wir unterwegs in Richtung der spektakulären Vulkanroute. Nach fünf Stunden Singletrail hatten wir genug und wir waren uns einig: a bissl Unvernunft is einfach geil!
Am nächsten Tag dann gleich noch mal eine absolute Hammertour, unendlich lange Singletrails auf über 2000 Metern, direkt über dem Atlantik, einfach überwältigend. Am dritten Tag kehrte dann endlich die notwendige Vernunft in unser „Training“ ein und wir gingen ein wenig auf die Rennstrecke. Quasi fast so etwas wie Erholung, obwohl der Kurs eigentlich sehr anstrengend und sehr technisch war. Allerdings begnügten wir uns mit einem Teil der Strecke, das reichte für uns.
Dann kam unsere Geheimwaffe, der Würschtlmo aus Farchant. Eigens für uns hat er oberfränkische Bratwürschtl eingeflogen und hier im El Porvenir für uns gegrillt. Das sollte genügend Tinte auf dem Füller für’s Rennen geben.
Nach einem nur „Kaffeefahrt Trainingstag“ waren wir bereit für das Rennen. Der kanarische Schotte James Ouchterlony war, wie bei jedem Rennen hier auf den Inseln, natürlich auch wieder dabei und den galt es zu schlagen. Gleich am ersten Anstieg hab ich meine Chance gewittert. Ich fühlte mich recht fit in dem steilen Gelände und James zeigte Schwäche. Das musste ich ausnutzen und mobilisierte alle zur Verfügung stehenden PS, die noch irgendwo übrig waren. Knapp war es, aber es hat immerhin gerade noch gereicht, dank der sensationellen Streckenbetreuung vom Würschtlmo und seiner Lebensgefährtin.“



