Wie alles begann. Die Gründung von Simplon

|Since 1961

Simplon wurde 1961 von Josef Hämmerle gegründet. Heute ist es eine weltweit bekannte Marke für hochwertige Premiumfahrräder.

„If you always do what you always did, you will always get what you always got“
-Albert Einstein-

Eine Marke erobert die Fahrradwelt 

Eine Aussage mit viel Wahrheitsgehalt: Wer das „Dazulernen“ vergisst, bleibt stehen. Wer sich nicht mit neuen Dingen auseinandersetzt, entwickelt sich nicht weiter. 

Josef Hämmerle – der Gründer von Simplon – hat sich das Ziel gesetzt, die hochwertigsten Fahrräder der Welt zu produzieren. Mit der besten Technik, die es zur Zeit der Gründung gab. Und auch heute noch steht Simplon für Innovation, modernste Technik und ausgeklügeltes Design – die Nase immer ganz vorn im Wind aktueller Trends.

Wie Simplon von einem kleinen Fachhändler zur Traditionsmarke mit Kultstatus herangewachsen ist, erfährst du jetzt ...

Der Fachhändler Josef Hämmerle

Für Josef Hämmerle wurde 1930 ein Traum wahr: Er eröffnete im beschaulichen Hard, einer kleinen Gemeinde am Bodensee in Österreich, sein eigenes Fahrradfachgeschäft.

Dass in den 1950er-Jahren immer mehr Kunden Fahrräder „Made in Switzerland“ kauften, schmeckte Josef Hämmerle gar nicht. 
Aber statt sich darüber zu ärgern, tüftelte er mit seinen beiden Söhnen Kurt und Heinz an einem Plan … der zugleich der Beginn einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte war!

Die erste Radmanufaktur in Hard 

Josef Hämmerle importierte Fahrradteile aus der Schweiz, um sich sein eigenes Fahrrad zusammenzubauen. Aber nicht irgendein Rad, sondern eines, das besser sein würde als alle anderen. 1961 gründete er schließlich mit seinen Söhnen die Marke Simplon und damit die erste Radmanufaktur in Hard.

Schon gewusst? Der Schweizer Alpenpass „Simplon“ steht Pate für die Fahrradmarke. Er soll den hohen Qualitätsanspruch und die Präzision widerspiegeln, mit der in Hard Fahrräder hergestellt werden. 

Die 70er: Das Rennrad kommt in Mode

In den 70er-Jahren erlebte der Rennradsport einen wahren Boom: Immer mehr Sportbegeisterte lockte der Reiz, auf schmalen Reifen über die Straßen zu fegen. Auch die Söhne der Familie Hämmerle hatten sich der Leidenschaft verschrieben. Doch sie wollten nicht mit einem Rennrad von der Stange fahren, sondern mit einem, das all ihren Ansprüchen entsprach. 

Bis Ende der 1970er Jahre hatte Simplon sich mit einer Reihe von Rennradmodellen fest am österreichischen Markt etabliert. Die Rahmen der neuen Fahrräder wurden dabei in Eigenregie entwickelt und von Zulieferern produziert. 

Simplon erobert die Berge

In den 80er Jahren musste ein neues Firmengebäude her – für die Produktion, Montage und Lagerung. Standort: der Obere Achdamm in Hard.

Andreas Hämmerle – begeisterter Radsportler der nächsten Generation – brachte weitere Innovationen ins Haus. Während seiner Zeit in den USA sammelte er zahlreiche Eindrücke und kam mit neuen Ideen und Konzepten aus Übersee in die Simplon Zentrale zurück. Die ersten Mountainbike-Modelle wurde in die Produktpalette aufgenommen – Hoi Berge!

Wer hätte das gedacht: Andreas Hämmerle verzichtete bewusst darauf, Trends aus Amerika einzuführen, die seinen Qualitätsansprüchen nicht genügten. Simplon wurde dafür häufig als altmodisch abgestempelt. Wie sich jedoch schnell herausgestellt hat, war diese Entscheidung genau richtig. Die Moderäder verschwanden nämlich bald vom Markt …

Steil bergauf – mit dem EU-Beitritt und neuen Technologien

Die 90er waren für Simplon nicht nur Türöffner, sondern auch eine Zeit, in der weitere Modellreihen entstanden. Auch der Rahmenbau erlebte eine Revolution. 

Dabei wollte man vor allem mit neuen Technologien punkten: Rahmen aus Carbon. Ein Werkstoff aus Kohlefasern, der die Räder komfortabler, leichter und dennoch haltbarer macht. Es war eine große Herausforderung für die damalige Zeit und ist heute einer der bedeutendsten Erfolgsfaktoren. Simplon war einer der ersten Hersteller, die das Carbon Fahrrad am Markt etablierten. 1994 kamen sowohl ein Rennrad als auch ein Mountainbike mit Carbonrahmen heraus – unter dem Namen „Vision“.

Mit dem Beitritt Österreichs zur EU 1995 erschlossen sich neue Exportmöglichkeiten. Simplon setzte durch die Öffnung erste Vertriebsschritte in Richtung Deutschland und Schweiz. 

Im Hier und Jetzt

Heute ist Simplon für seine hochwertigen Premiumfahrräder weltweit bekannt. Die individuell gefertigten Räder aus Aluminium und Carbon begeistern Sportrennradler, Mountainbiker, E-Bike-Liebhaber und reiselustige Trekking-Fahrer gleichermaßen.
Tag für Tag tüfteln Ingenieure und Designer an neuen Ideen, Materialien und Technologien, um die Fahrräder noch fortschrittlicher zu machen – immer unter der Prämisse nie stehen zu bleiben …