Wissenswertes über E-Rennräder

|Bikes & Tests

Was ist ein E-Rennrad? Welche Vorteile bietet es, und für wen ist ein Rennrad mit Motor geeignet? Jetzt alles über E-Roadbikes im Magazin nachlesen!

Vorteile, Unterschiede, Herausforderungen

Leistungsunterschiede in der Gruppe ausgleichen, kräftezehrende Bergpassagen mit weniger Kraftaufwand fahren oder dem Hobby trotz gesundheitlicher Probleme nachgehen können: Die Gründe, sich für ein E-Rennrad zu entscheiden, sind vielfältig. 
Erfahre jetzt, für wen ein E-Rennrad geeignet ist, welche Vorteile es hat und vor welchen Herausforderungen die elektrische Variante des Rennrades steht. 

Klassisches Rennrad vs. E-Rennrad

Ein klassisches Rennrad ist ein reines Sportgerät. Es geht um Geschwindigkeit, Training, Freiheit und darum, die eigenen sportlichen Grenzen auszutesten. Der „Motor“ sitzt auf dem Sattel und produziert Watt und Wärme. Am wichtigsten dabei: das Gewicht. Ausgestattet mit ultraleichtem Carbon-Rahmen und leichtesten Komponenten, bringt ein Rennrad nur wenige Kilo auf die Waage. Der Zweck: Schnelligkeit. Beispiel gefällig? Das SIMPLON Pride

Und beim E-Rennrad, worum geht es da? Viele würden sagen, dass ein E-Rennrad zu fahren, nichts mehr mit Sport zu tun hat. Und ja, die elektrische Unterstützung entlastet. Bergauf, bei Gegenwind, auf langen Touren … Auch das Gewicht ist eher zweitrangig. Mit verbautem Motor und Akku kommt das Rad kaum unter die 10-Kilogramm-Grenze. Und doch: Ein E-Rennrad wie etwa das Kiaro Pmax hat sehr wohl seine Daseinsberechtigung. Denn es spricht in der Regel eine ganz andere Zielgruppe an.

E-Roadbikes sind geeignet für …

  • Radliebhaber, die eine Ausfahrt eher genießen wollen.
  • alle, die gerne längere Touren oder Bergetappen fahren möchten.
  • Einsteiger und ältere Fahrer, die mit konditionell stärkeren Sportlern unterwegs sind.
  • ungleich fitte Paare.
  • Fahrer, die gerne in einer Gruppe fahren wollen, wobei die Leistungsunterschiede vielleicht groß sind.
  • Berufspendler, die möglichst schnell, aber nicht verschwitzt ans Ziel kommen wollen.
  • uvm.

Was sind die Vorteile eines E-Rennrades?

Beschleunigung aus dem Stand

Ein großer Vorteil der elektrischen Variante des Rennrades ist die Beschleunigung, die man beim Antritt erfährt: ein Anschub genau dann, wenn man ihn braucht. Fahrten auf Straßen mit zahlreichen Ampeln oder Anstiegen machen so wieder Spaß. 

Unterstützung, wenn nötig

Mit Motor lässt sich zum Beispiel ein Training viel genauer und individueller gestalten. Man kann spontan auf die Anforderungen der Strecke reagieren und die Unterstützungsstufe hochschrauben – oder eben wieder runter. 

Freie Streckenwahl

Gerade weniger trainierte Radler stehen vor einem längeren Anstieg oder auf ausgedehnten Etappen meist vor unlösbaren Herausforderungen. Mit Motorunterstützung sind selbst steile Bergetappen kein Problem mehr. Insofern ist man auch bei der Streckenauswahl nicht mehr eingeschränkt.

Gemeinsam ans Ziel

Unterschiedliche Fitnesslevels werden mit dem E-Rennrad zweitrangig. Ist der Abstand zum Vordermann zu groß, wird der Motor hinzugeschaltet. Das spart nicht nur Kräfte, sondern auch Nerven.

Welchen Herausforderungen muss sich ein E-Rennrad stellen, …

… und wie werden sie bei SIMPLON gelöst?

1. Die Optik: Ästhetik und aerodynamische Linienführung spielen für viele Rennradler eine große Rolle. Enorm wichtig ist daher die Integration des Akkus und der Bedieneinheit. Am Kiaro Pmax oder Inissio Pmax sind Motor und Akku so versteckt im Rahmen verbaut, dass die Bikes kaum als E-Rennräder zu erkennen sind.  

2. Sicherheit & Handling: Mehr Gewicht durch das Antriebssystem bedeutet natürlich auch eine insgesamt höhere Belastung auf das E-Rennrad – den Rahmen und die Komponenten. Bei SIMPLON sind Laufräder, Reifen, Gabel und Cockpit entsprechend danach ausgerichtet. Genauso wichtig: das Handling. Weil ein E-Rennrad schwerer ist, muss die Gewichtsverteilung passen und die Geometrie laufruhiger sein. 

3. Reichweite: Eine längere Reichweite kann nur ein größerer Akku liefern. Damit einhergehend: mehr Gewicht. SIMPLON ist die sportliche Performance des Fahrers wichtig, und daher wird an den E-Rennrädern von SIMPLON der 2 kg leichte Nabenmotor von Ebikemotion mit 250-Wh-Akku verbaut. Der Motor kommt nur dann zum Einsatz, wenn er wirklich gebraucht wird – ideal für steile Bergetappen und fürs Fahren mit Gegenwind. Übrigens: Optional ist ein Range Extender mit 209 Wh bei SIMPLON erhältlich – für noch mehr Reichweite!

4. Motorunterstützung: Ein natürliches Fahrgefühl, auch wenn ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h der Motor nicht weiter unterstützt – das ist der Wunsch vieler E-Rennradfahrer. Und SIMPLON erfüllt ihn: mit dem minimalistischen Leichtlaufmotor von Ebikemotion. Ohne Motorunterstützung spürt man kaum Widerstand. 

Mittel- oder Nabenmotor: Welcher Motor ist fürs E-Rennrad geeignet?

Das Herz des E-Rennrades ist der Motor. Verbaut ist dieser, wie auch der Akku, meist im Rahmen. Grundsätzlich kommen sowohl Mittel- als auch Nabenmotoren in Frage. Zweitere sind einfacher zu integrieren. Und auch auf lange Sicht überzeugt der Nabenmotor, da die Kraft nicht wie beim Mittelmotor über die Kette übertragen wird. Dadurch ist die Langlebigkeit der Schaltung deutlich höher.

Die derzeit gängigen Mittelmotoren sind für den Einsatz am Rennrad eher ungeeignet. Die Antriebssysteme sind sehr groß, schwerer integrierbar und lassen bei über 25 km/h noch einen deutlichen Widerstand spürbar werden. 

Du willst mehr über die unterschiedlichen Motoren für E-Bikes erfahren? Im Beitrag „Mittelmotor vs. Hinterradmotor: Die Unterschiede“ erfährst du, wie sich die Antriebsarten generell voneinander unterschieden und ihre Vor- und Nachteile.

Wie hoch ist die Reichweite eines Elektro-Rennrades?

Die Reichweite eines Elektro-Rades hängt von zahlreichen Faktoren ab. Darunter zum Beispiel: Fahrergewicht, Trittfrequenz, Rollwiderstand, Fahrweise, Höhenprofil, Temperatur uvm. Neben dem Akku selbst, spielen auch der Mensch und der Umgang mit dem Rad jeweils eine große Rolle. Eine einfache und klare Antwort gibt es daher nicht. 

E-Rennrad oder E-Gravelbike?

Spezialist oder Allrounder? Ob ein E-Rennrad die passende Wahl ist, beantwortet am besten jeder für sich. Eine Frage, die man sich auf jeden Fall stellen sollte, ist, ob man vermehrt am Asphalt oder eher im Gelände unterwegs sein wird. 
Für Biker, die gerne auf unterschiedlichen Untergründen fahren, empfiehlt sich das E-Gravelbike Inissio Pmax. Mit dem hybriden Zweirad macht man sowohl auf der Straße als auch auf der Schotterpiste eine gute Figur.

E-Rennrad Kiaro Pmax – geringes Gewicht und optimale Unterstützung

Mit dem Kiaro Pmax schickt SIMPLON ein Leichtgewicht ins Rennen. Gerade einmal 10,7 Kilogramm wiegt das E-Rennrad. Gegenwind, Anstiege und unterschiedliche Leistungsniveaus stellen nicht länger Herausforderungen dar – dank dem Leichtlaufmotor von Ebikemotion. Und auch optisch hat das Kiaro einiges zu bieten: Der Akku ist ideal in den Rahmen integriert und dadurch kaum sichtbar. 


Du bist interessiert? Dann konfiguriere dir jetzt dein E-Rennrad von SIMPLON!

Empfehlungen

Eurobike 2019 Vorgestellt: die neuen Simplon-Modelle

Entdecke auf der Eurobike 2019 in Friedrichshafen die neuen Simplon-Modelle und teste sie am Festival Day gleich an Ort und Stelle! Mehr erfahren!

Im Test von Elektrorad: Chenoa Bosch CX Uni

Note „sehr gut“ und „Kauftipp“ der Jury – das Chenoa Bosch CX Uni macht im Test der ElektroRad-Redaktion von Radfahren.de eine super Figur. Jetzt nachlesen!
© Simplon Fahrrad GmbH

Rapcon Pmax im Test von E-MTB

Rico Haase, Tester für das E-MTB-Magazin, wertet das E-Fully Rapcon Pmax von Simplon als „Tipp Vollgas“ und „Tipp der Redaktion“.

Im Test: das Inissio Gravel

Die Gravel-Tester von RoadBike haben das Simplon Inissio Gravel ins Visier genommen. Das Fazit: vortriebsstark, smart, individuell.