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Tipps und Tricks zum Fahrrad-Akku

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Im Simplon-Magazin findest du die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die richtige Pflege deines E-Bike-Akkus. Gleich nachlesen und sich schlau machen!

Fragen und Antworten rund um den Fahrrad-Akku

So pflegst du den Akku deines E-Bikes richtig

Winterradler – eine hartgesottene Spezies. Es gibt tatsächlich Leute, die sich bei frostigen Temperaturen raus auf die Straße wagen. Der Großteil der Biker mottet jedoch das Fahrrad einfach irgendwo in den Tiefen des Kellers ein. Ein solches Dasein fristen auch die meisten E-Bikes im Winter. 
Doch wie versetzt man einen Akku am besten in den erholsamen Winterschlaf? Was gibt’s bei der Lagerung zu beachten? Und welche Temperaturen mag ein Fahrrad-Akku so gar nicht?

Wir haben für euch die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Fahrrad-Akku zusammengestellt. Gleich nachlesen und sich schlau machen!

Wie lange hält ein Fahrrad-Akku?

Wie bei anderen Akkus, setzt die natürliche Alterung auch bei E-Bike-Akkus ein. Über die jeweilige Lebensdauer kann man jedoch keine genaue Aussage treffen. Zahlreiche äußere Faktoren spielen dabei eine Rolle, darunter zum Beispiel die Art und Dauer der Beanspruchung, aber auch die richtige Pflege und Lagerung. 

Die Lithium-Ionen-Akkus der neuesten Generation, die Simplon in allen E-Bikes verwendet, sind wahre Energiebündel. Mit integriertem Batterie-Management-System (BMS) punkten sie durch ihre lange Lebensdauer. Einige Hersteller geben bis zu 1.000 Voll-Ladezyklen an. Das bedeutet eine durchschnittliche Fahrleistung von 60 Kilometern pro Ladung oder von 60.000 Fahrradkilometern pro Akku. Bei idealen Bedingungen geht man von einer Akku-Lebensdauer von etwa drei bis sechs Jahren aus.

Wie weit reicht eine Akkuladung? 

Eine Frage, die sich wohl jeder Radfahrer vor dem Kauf eines E-Bikes gestellt hat: Wie weit komme ich mit einer Akkuladung? Darauf gibt es allerdings keine allgemeingültige Antwort. Ein Akku kann von 20 Kilometern bis über 100 Kilometer schaffen. Warum? Unterschiedliche Faktoren nehmen Einfluss auf die Reichweite – unter anderem die Unterstützungsstufe, der Luftwiderstand, das Gewicht des Radfahrers, der Reifendruck und der Untergrund, auf dem man fährt. 

Plane ich den nächsten Gipfelsturm, oder geht es auf ebener Straße in die Stadt? Fahre ich am Trail, auf der asphaltierten Straße oder am Feldweg? Je nach Tour wird der Akku unterschiedlich beansprucht. Und es kommt natürlich auch darauf an, wie viele Wattstunden du unterm Sattel hast. Üblich sind 200- bis 625-Wattstunden-Akkus. 

Was ist bei der Pflege eines Akkus zu beachten?

Lass deinen Akku über den Winter nicht einfach unbeachtet in einer Ecke liegen! So ein Akku braucht durchaus eine gewisse Pflege. Empfehlenswert ist es, ihn vor der Reinigung abzunehmen und mit einem leicht feuchten Tuch abzuwischen.

Achtung: Verwende keine scharfen oder ätzenden Reinigungsmittel! Sie können die Oberfläche verändern. Vermeide auch einen festen Wasserstrahl oder gar die Säuberung mit einem Dampfstrahler! 

Wichtig: Auch die Steckerpole des E-Bikes sind immer wieder zu kontrollieren, mit einem trockenen Tuch gelegentlich zu säubern und anschließend einzufetten. 

 

Wie wird ein Fahrrad-Akku am besten aufbewahrt?

Wer sorgsam und pfleglich mit seinem Fahrrad-Akku umgeht, kann die Lebensdauer des Stromspeichers deutlich optimieren. Dazu gehört eine korrekte Lagerung. Generell gilt: Den Akku immer in trockener Umgebung bei einer Raumtemperatur von circa 15 bis 20 Grad Celsius aufzubewahren, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Bei der Lagerung sollten der Akkustand idealerweise bei etwa 30 bis 60 Prozent liegen. 

Gut zu wissen: Wer nicht zu den Hartgesottenen gehört und sein Rad über die Wintermonate unberührt im Keller lässt, sollte ab und zu mal nach dem Rechten sehen und den Akku gegebenenfalls nachladen. 

Was sollte man speziell im Winter beachten?


Nicht nur du fühlst dich in der nasskalten Jahreszeit in wärmender Kleidung am wohlsten. Auch ein E-Bike, vor allem aber der Akku, mag es am liebsten warm. Denn niedrige Temperaturen reduzieren die Leistungsfähigkeit und damit die Reichweite des Akkus. 

Tipp für Winterradler: Nimm den Akku nach Fahrtende mit in die Wohnung oder ins Büro, damit er nicht auskühlt! Lade ihn bei Raumtemperatur auf, und setze ihn erst kurz vor der Fahrt wieder ein.

Gut zu wissen: Die hochwertigen Akkus, die Simplon für E-Bikes verwendet, sind stets mit der neuesten Lithium-Ionen-Technologie ausgestattet. Sie sind bestens isoliert und haben auch bei niedrigen Temperaturen kaum Energieverlust. 

Du weißt nun, wie man einen Akku richtig handhabt, dir fehlt nur noch das passende Rad? Dann schau dich doch gleich mal bei den Simplon E-Bikes, E-Mountainbikes oder E-Roadbikes um! 

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